Druckbare Geländemodelle aus den Open‑Data‑Geobasisdaten Bayerns
Gebiet und Modell
Im BayernAtlas „Teilen“ anklicken und den Link hier einfügen. Dort gezeichnete Routen und Flächen werden mitgeladen.
Rechteck: auf der Karte aufziehen.
Das Raster, in dem die Geobasisdaten liegen. Wer daran ausrichtet, lädt keine Kachel halb – im Alltag lohnt das nicht, denn geladen wird ohnehin nur, was gebraucht wird.
Wirkt nur auf das Gelände. Gebäude behalten ihre wahre Höhe, wandern aber mit dem überhöhten Gelände mit.
Welche Himmelsrichtung am oberen Rand des Modells liegt. Die Platte bleibt ein Rechteck – gedreht wird der Ausschnitt darunter. Das lohnt, wenn ein Tal längs auf die Platte soll, ein Grat nicht schräg über die Ecke laufen darf oder das Modell so herum liegen soll, wie man selbst davorsteht. Norden oben ist die Vorgabe.
Das Gelände reicht dann bis an die Außenkante, und was sonst im Rand stünde, sitzt auf den vier senkrechten Sockelwänden – der Sockel wird damit zum Schriftband. Der QR‑Code hat dort keinen Platz mehr und geht auf die Rückseite; von dort lässt er sich zusätzlich auf ein Schild oder ein Blatt Papier legen. Für Marken auf der Flanke braucht der Sockel mindestens rund 19 mm.
Wieviele Seiten ein Baum bekommt. Die Grundregel richtet sich nach seiner Höhe am Modell – ein 2 mm hoher Baum braucht keine zwölf Kanten, ein 10 mm hoher schon.
Was daraufkommt
Die Einsenkung verlängert das Gebäude nach unten, damit es sicher mit dem Gelände verschmilzt. First und Traufe bleiben dabei stehen – die Bauhöhe ändert sich nicht. Gebäude, die über die Modellkante ragen, werden bündig abgeschnitten.
Im Orthofoto-Modus kommen die Farben des Modells aus dem Luftbild statt aus ALKIS. Es wird im Orthofoto-Studio zuerst in 2D auf so viele Farben abgebildet, wie der Drucker Filamente hat – einstellbar, mit verschiebbaren Grenzen und zum Nachmalen – und dann per Klick auf das Gelände projiziert. Jede Farbe wird ein Bauteil mit eigenem Druckkopf; Sockel, Beschriftung und Gebäude bleiben.
Aus ALKIS „Tatsächliche Nutzung“. Die Flächen werden aus der Geländeoberfläche herausgetrennt und bilden je ein eigenes Bauteil – mit eigenem Druckkopf und eigener Höhe. 0 lässt die Fläche genau auf der Geländeoberfläche liegen; sie färbt trotzdem nach unten durch, damit der Filamentwechsel sauber deckt. Ein positiver Wert hebt sie an, ein negativer senkt sie ein (für Gewässer).
Der Deckungsgrad ist ein Flächenanteil je Rasterzelle, keine Abstandsangabe. An einer schrägen Kante liegen darum alle Zellen nahe bei 0,5, und die Grenzlinie wandert von Zelle zu Zelle – das ist die Zickzackkante am Ufer. Ein Weichzeichner macht daraus etwas, das einem Abstand ähnelt. Die Fläche bleibt dabei erhalten, und was schmaler ist als etwa zwei Rasterweiten – ein Bach – behält seine ursprüngliche Kante, statt zu verschwinden. 0 schaltet es ab.
Der Datensatz wird landkreisweise geladen (rund 20 MB je Landkreis) und bleibt im Datenordner.
Statt einer glatten Fläche werden Bäume gestreut. Der Abstand gilt am Modell, nicht in der Natur – das Bild bleibt dadurch bei jedem Massstab gleich dicht.
Hydranten stehen in keinem amtlichen Datensatz: ALKIS führt die Nutzung einer Fläche, ATKIS die Landschaft in ihren großen Zügen. Geführt werden sie von den Gemeinden und ihren Feuerwehren – und deren Hydrantenpläne sind fast nirgends offen. Flächendeckend offen liegt allein OpenStreetMap: in Städten nahezu vollständig, auf dem Land lückenhaft. Was fehlt, lässt sich im Kreativmodus von Hand nachsetzen.
Die Höhe gilt am Modell, nicht in der Natur – wie bei den Bäumen. Wahrheitsgetreu wäre ein Hydrant bei 1:5000 zwei Zehntel Millimeter hoch und damit unsichtbar.
Quelle: © OpenStreetMap‑Mitwirkende, ODbL 1.0. Das ist eine andere Lizenz als die der Geobasisdaten. Für das gedruckte Modell genügt die Nennung; sie wird in die Beschriftung übernommen.
Jedes Feldstück wird quer zu seiner Hauptachse gefurcht. Ein Teil der Felder gilt als abgeerntet und trägt nur flache Stoppeln. Wiesen bleiben glatt.
Alles oberhalb der Grenze wird ein eigenes Bauteil und lässt sich weiss drucken.
Aus dem BayernAtlas‑Link übernommen oder als Datei geladen (KML, KMZ, GPX, GeoJSON). Sie werden als erhabene Bänder auf das Gelände geprägt.
Aus dem ATKIS‑Basis‑DLM der Vermessungsverwaltung, für das gewählte Gebiet über den WFS geholt. Alles zusammen bildet ein Bauteil mit eigenem Druckkopf; die Höhe lässt sich je Bahnart einstellen. Weichen sind nicht enthalten – das Basis‑DLM führt Streckenachsen, keine einzelnen Gleise. Was zweigleisig ist, steht als Merkmal daran.
Das Höhenmodell ist ein Geländemodell: unter einer Brücke steht darin der Talboden. Eine Strecke, die dem Gelände folgt, taucht dort in die Schlucht. Wo ATKIS ein Bauwerk führt, wird das Deck gerade zwischen den Widerlagern durchgezogen und bekommt Pfeiler, wo die Stützweite es verlangt. Tunnelstrecken werden weggelassen – sie liegen im Berg.
Ein Gleis nimmt seine Höhe aus dem Geländemodell, und das rauscht – Schotter, Bahnsteigkanten, Masten. An den Murnauer Gleisen kommen dabei Neigungen bis 234 ‰ heraus; eine Hauptbahn hält 40 ‰ ein. Über 80 m gemittelt bleiben 37 ‰, und das Gleis weicht im Mittel nur vier Zentimeter vom Höhenmodell ab. 0 schaltet die Glättung aus. Geglättet wird nur die Oberkante – der Fuß bleibt auf dem Boden.
Die Breite kommt aus der Natur: ein Gleis samt Schotterbett ist rund fünf Meter breit, jedes weitere Streckengleis legt vier dazu. Was daraus am Modell wird, entscheidet der Massstab – erst wenn es darunter fällt, wird auf die Mindestbreite aufgeweitet.
Rand und Beilagen
−1 rechnet ihn aus der Randbreite (vier Fünftel). Bei eingeschalteten AR‑Marken gilt immer mindestens deren Platzbedarf. Im Wandmodus tritt die Sockeldicke an die Stelle der Randbreite: die Zeilen laufen dann auf den Sockelwänden, unten auf der Südwand, links auf der Westwand und so fort.
Die Zeilen einer Seite werden gemeinsam gesetzt – so groß wie möglich, ohne sich zu berühren oder über den Rand zu laufen. Die Schriftgröße ist dann die Obergrenze. Ein langer Titel darf auf zwei oder drei Zeilen umbrechen; eigene Umbrüche mit der Eingabetaste.
Platzhalter:
Damit wird das Modell für die App Bayernrelief AR lesbar: In eine Ecke kommt ein QR-Code mit der Kennung des Modells, in die drei übrigen je eine Passmarke. Die App erkennt sie wieder und legt die Karten deckungsgleich auf das gedruckte Gelände. Im Wandmodus (Abschnitt 3) sitzen stattdessen je zwei Passmarken auf jeder der vier Sockelwände und der QR-Code auf der Rückseite.
Passt das Modell nicht auf den Tisch, wird es an senkrechten Ebenen zerteilt. Jede Kachel bleibt für sich ein geschlossener Körper und liegt um ihren eigenen Mittelpunkt. Ein Meter Kantenlänge wird so zu neun Kacheln zu je 34 cm.
Über das Gebiet wird ein Sechseckraster gelegt und jede Wabe einzeln ausgeschnitten – auch dann, wenn das Modell am Stück auf den Tisch passen würde. Der Abstand ist der Spalt, der zwischen zwei Waben frei bleibt: bei 0 mm stossen sie ohne Fuge aneinander, darüber wird jede Wabe um dieses Mass schmaler und die Stücke liegen einzeln nebeneinander. Am Rand entstehen angeschnittene Waben.
Jede Scheibe ist so dick wie das Material und trägt als Oberkante die Silhouette ihres Streifens – das Höchste, was darin steht, auch Häuser und Bäume. Bei Luft zwischen den Scheiben zählt die halbe Luft davor und dahinter mit, damit kein Gipfel in einer Lücke verschwindet. Spitzen, die schmaler sind als angegeben, werden gekappt: der Laser würde sie verbrennen.
Die Teile werden möglichst dicht auf die Blätter verteilt, je Materialstärke getrennt: eine Scheibe darf auf dem Kopf stehen und mit ihren Gipfeln in die Täler der nächsten greifen. Heraus kommt je Blatt ein SVG und ein DXF – rot wird geschnitten, blau graviert.
Auch in der 3D‑Vorschau unter „Farben“ einstellbar – dort wirkt jede Änderung sofort im Bild.
Werkstatt
Die fertige Druckdatei gibt es für . Nach dem Kauf liegt sie in Ihrem Konto; einen Gutscheincode lösen Sie beim Kauf ein.
Erst ein Modell erzeugen – danach lässt sich die Datei hier kaufen.
Datengrundlage: Bayerische Vermessungsverwaltung – geodaten.bayern.de, Lizenz CC BY 4.0. Beim Veröffentlichen des Modells bitte angeben.
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Farben wirken ohne Rechnen. Was die Form ändert – Bäume, Furchen, Schnee, gemalte Flächen – wird kurz nach der letzten Eingabe im Hintergrund nachgerechnet; der Blickwinkel bleibt stehen.
Ziehen dreht, Rad zoomt, rechte Maustaste verschiebt. Ziehen lässt sich auch unter den Horizont – so kommt die Unterseite der Grundplatte ins Bild, auf der je nach Einstellung der QR‑Code sitzt.
Farbe und Druckkopf wirken sofort – ohne das Modell neu zu berechnen.
Bewuchs ändert die Geometrie. Nach dem Ändern „Übernehmen“ – das Modell wird im Hintergrund neu gerechnet, die Ansicht bleibt stehen.
Auf das Modell malen. Im Modus Parzelle rastet der Strich an der echten ALKIS‑Grenze ein – ein Klick färbt das ganze Grundstück.
Ein Klick setzt einen Hydranten. So lässt sich der Hydrantenplan der Feuerwehr nachtragen, wo OpenStreetMap lückenhaft ist.
Ähnliche Farbtöne werden zu einer Gruppe zusammengefasst, solange sie sich um weniger als die Unterscheidung (ΔE) voneinander abheben. Splitter unter 0,4 % der Fläche gehen in der nächsten Gruppe auf.
Jede Farbe steht für ein Filament; jeder Bildpunkt geht an die ähnlichste. Farbe anklicken, um sie zu ändern.
Vor der Farbanalyse. Wirkt nur auf die Zuordnung – das Luftbild selbst bleibt, wie es ist.
Beide Werte gelten am fertigen Modell: was kleiner ist, lässt sich nicht sauber drucken und geht in der umgebenden Farbe auf.
Füllen färbt eine ganze zusammenhängende Fläche um. Der Radierer gibt Gemaltes an die automatische Zuordnung zurück. Von Hand Gemaltes bleibt, auch wenn sich die Analyse ändert.
Rad zoomt, rechte Maustaste oder Leertaste verschiebt. B F I E wechseln das Werkzeug, [ ] die Pinselgröße, Strg+Z nimmt zurück, V zeigt solange gedrückt das Original.
Kamera auf ein gedrucktes Geländemodell mit AR‑Marken halten: Der QR‑Code sagt, welches Modell es ist, die Passmarken in den Ecken sagen, wie es im Raum steht – und darauf legt sich das Luftbild, deckungsgleich und in demselben Relief, das gedruckt wurde.
Am Handy gibt der Browser die Kamera nur
über HTTPS frei. Am Rechner selbst – unter
localhost – geht es mit jeder Webkamera ohne
Weiteres.
Den QR‑Code des Modells in das Bild halten – je nach Einstellung beim Bauen sitzt er auf der Unterseite der Grundplatte, in einer Ecke des Randes oder auf einem Schild daneben. Er wird einmal gelesen; danach bleibt die Kamera auf der Oberseite.
Liegt die blaue Linie auf der Kante der Platte, sitzt alles darüber auch.
Wird aus dem Bild geschätzt – der Browser verrät die Brennweite nicht. Wandert die Karte beim Kippen gegenüber dem Modell, hilft ein Nachstellen von Hand; auto gibt die Schätzung wieder frei.